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Hütehunde
Hütehunde andere Rassen und Mischlinge: Beauceron / Galga inglese / Podenga portugues
Standard Beauceron
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Acadenango
Paula

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Beitrag vom Freitag, August 25, 2006 @ 09:03

FCI - Standard Nr. 44 / 16. 01. 2002 / D

BERGER DE BEAUCE - BAS ROUGE (Beauceron)

ÜBERSETZUNG: Frau Michèle Chauliac.

URSPRUNG: Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 29.11.2001.

VERWENDUNG: Hirtenhund, Wachhund.

KLASSIFIKATION FCI:

Gruppe 1 Hütehund und Treibhund (ausgenommen schweizer Sennenhund).
Sektion 1 Hütehund und Treibhund. Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS:
Chien de Beauce, Beauceron und Bas-Rouge sind die gegebenen Namen Ende des XIX Jahrhunderts, um die alten
Flachlandhirtenhunde zu bezeichnen, vom selben Typ mit Kurzhaargesicht und rauen kurzen Haaren, mit kupierten
Ohren. An den 4 Pfoten und am Körper mit Brandabzeichen, daher wurde er "Bas-Rouge" (Rotstrumpf) genannt.
Gewöhnlich war das Haarkleid schwarz und brand, es gab auch grau, ganz schwarz, sogar ganz fauve (Lohfarbe).
Diese Hunde waren gezüchtet und ausgewählt wegen ihrer Fähigkeit die Herde zu führen und zu schützen.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Der Beauceron ist ein Hund von grosser Grösse, solide, rustikal,
kräftig, gut gebaut und muskulös, ohne Schwerfälligkeit.

WICHTIGE PROPORTIONEN:
Der Berger de Beauce ist von mittlerer Körperproportion. Die Länge des Körpers vom Buggelenk zum Sitzbeinhöcker
muss leicht länger als die Widerristhöhe sein. Die Kopflänge: 2/5 von der Widerristhöhe. Die Breite und die Höhe des
Schädel ist leicht unter die Hälfte der Kopflänge. Der Schädel und Fang ist von gleicher Länge.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN):
Sicheres furchtloses Auftreten. Der Ausdruck ist ehrlich, nie böse, ängstlich oder unruhig. Brav und furchtlos sollte sein
Wesen sein.

KOPF:
Gut gemeisselt mit harmonischer Linie. Aus der Seitensicht soll der Nasenrücken mit der oberen Schädellinie annähernd
parallel laufen.

OBERKOPF:
Schädel:
Flach oder von einer Seite zur anderen leicht gewölbt. Scheitellinie wenig ausgeprägt, Hinterhauptkamm sichtbar
an der Schädelspitze.

Stop:
Wenig ausgeprägt in der Mitte zwischen Hinterhauptkamm und Nasenspitze.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm:
Gut entwickelt im Verhältnis zum Fang, nie gespalten und immer schwarz.

Fang:
Nie schmal, nie spitz.

Lefzen: Fest und immer gut pigmentiert. Oberlippe die Unterlippe bedeckend, ohne lose zu überhängen; Im Lippenwinkel
einen sehr leichten Taschenansatz bildend der jedoch stets fest bleiben muss.

Kiefer / Zähne:
Kräftig, Scherengebiss.

Augen:
Horizontalliegend von leicht ovaler Form. Regenbogenhaut soll dunkelbraun aber nie heller als dunkelhaselnussbraun auch
wenn der Brand aufgehellt ist. Für den Harlekin ist das verschiedenfarbige Auge erlaubt.

Ohren:
Hochangesetzt. Kupiert sind sie gerade, weder auseinander noch zueinander stehend, mit der Spitze leicht nach vorne
zeigend. Bei korrekt getragenen Ohren verlaufen die Halsseiten verlängernden Linien genau durch die Mitte der
Ohrmuscheln. Die natürlichen Ohren sind halbstehend oder hängend, sie sollten nicht anliegen. Die Ohren sind flach und
eher kurz, die Länge entspricht der halben Kopflänge.

HALS:
Gut bemuskelt von guter Länge, mit den Schultern harmonisch
verbunden.

KÖRPER :
Oberlinie:
Der Rücken ist gerade. Die Lendenpartie ist kurz, breit und bemuskelt. Die Kruppe ist leicht schräg.

Widerrist:
Gut betont.

Brust:
Brustumfang die Widerristhöhe um 1/5 übertreffend, zu den Ellbogen reichend, breit, tief und lang.

RUTE:
Lang, tief getragen, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend, ohne Abweichung zur Seite, bilden einen leichten Haken in
Form eines J. In der Bewegung, kann die Rute ein bisschen höher getragen werden als die obere Rückenlinie.

GLIEDMASSEN:

VORDERHAND:
Von vorn und von der Seite gesehen gut im Lot.

Schultern: Schräg und mittellang.

Unterarm: Muskulös.

Vorderpfoten: Kräftig, rund, kompakt. Die Krallen sind immer schwarz. Die Ballen sind hart aber elastisch.

HINTERHAND : Von vorn und von der Seite gesehen gut im Lot.

Schenkel: Breit und muskulös.

Sprunggelenk : Kräftig, nicht zu bodennah, die Spitze befindet sich etwa um ¼ der Widerristhöhe, mit dem Unterschenkel einen gut
geöffneten Winkel bildend. Die Vordermittelfussknochen sind fast senkrecht, leicht hinter den Sitzbeinhöcker stehend.

Hinterpfoten: Kräftig, rund, kompakt.

Afterkrallen: Aus Tradition wollten die Schäfer die doppelte Afterkralle behalten. Die Afterkrallen zeigen gut getrennte Daumen mit
Krallen, ziemlich nah am Fuss.

GANGWERK:
Geschmeidig und ungezwungen. Die Glieder bleiben gut in der
Linie. Der Berger de Beauce soll einen raumgreifenden langen
Trab haben.

HAARKLEID
HAAR:
Auf dem Kopf kurz, auf dem Körper kräftig, kurz, dick, festanliegend von 3 - 4 cm Länge. Die Hose und der untere Teil der Rute sind
leicht aber immer fransig. Unterwolle kurz, fein, dicht und flaumig, vorzugsweise mausegrau, sehr eng, erscheint nie über das Deckhaar.

FARBE :
a) Schwarz und brand (schwarz mit Lohfarbe Abzeichen):
Rotstrumpf. Von tiefschwarzer Farbe, der Brand soll eichhörnchenrot sein. Die Brandabzeichen sollten sich wie folgt verteilen:

̶ Punkte über den Augen.

̶ An den Fangseiten, wird allmählich weniger zu den Wangen, darf aber nie unter die Ohren reichen.

̶ An der Brust; 2 Flecken sind vorzuziehen.

̶ An der Kehle

̶ Unter der Rute.

̶ An den Läufen, allmählich abnehmend nach oben ohne jedoch 1/3 der Läufe zu überragen, auf der Innenseite etwas höher.

b) Harlekin (blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen):
grau, schwarz und brand, das Haarkleid ist zum Teil gleichmässig grau gefleckt und schwarz, gut verteilt mit manchmal mehr schwarz
als grau. Die Abzeichen sind gleich wie beim Schwarzbrand. Ein diskreter weisser Brustfleck wird geduldet.

GRÖSSE:
Widerristhöhe:
Rüden: 65 cm bis 70 cm.
Hündinnen : 61 cm bis 68 cm.

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als
Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER:
• Aggressiv oder sehr ängstlich.
̶ Grösse ausserhalb der Standardgrösse.
̶ Sehr leichter Knochenbau.
̶ Zu helle Augen, oder verschiedenfarbige (ausser beim Harlekin).
̶ Gespaltener Nasenschwamm, von anderer Farbe als schwarz, fleischfarbige.
̶ Rückbiss oder Vorbiss mit Kontaktverlust, fehlen von 3 Zähnen und mehr (ausser die P1).
̶ Völlig feststehende natürliche Ohren.
̶ Übertrieben kuhhessige Hinterläufe.
̶ Einfache oder total fehlende Afterkralle an den Hinterläufen.
̶ Kupierte oder über den Rücken gerollte Rute.
̶ Haarkleid :
Farbe und Struktur anders als im Standard. Totalfehlender Brand. Struppiges Fell. Gut sichtbarer deutlicher weisser Fleck an der Brust.
Harlekin :
zu viel grau, schwarz auf der einen, grau auf der anderen Seite, ganz grauer Kopf (fehlendes schwarz).

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Alfi
Annett / General

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Beitrag vom Freitag, August 25, 2006 @ 11:08

Hallo,
uns gefallen die (Beauceron sehr gut. Vor allem die natürlichen Stehohren.
Wir haben schon oft mit anderen Briardbesitzern darüber philosophiert, wenn man Beauceron und Briard kreuzen würde, dann kämen doch bestimmt wieder Stehohren zum Vorschein. Da der Briard in vergangenen Zeiten auch ab und an natürliche Stehohren Welpen zur Welt gebracht hat.
Die Gene sind sozusagen da, sie müßten nur wiedererweckt werden.

Ich würde mich freuen,ein Bild von Deinem Hund zu sehen.

[Editiert durch Alfi ein Freitag, August 25, 2006 @ 11:13]

Tiffanys
Christina

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Beitrag vom Samstag, Juni 16, 2007 @ 14:43

Kommen beim Beauceron denn Stehohren häufig vor? Ich dachte, unkupiert sind sie meist hängend, hab ich schon öfter auf Bildern gesehen, aber ich muss sagen, der Beauceron ist der einzigste Hund, der mir mit kupierten ohren fast besser gefällt als mit natürlich hängenden!
Sieht bei diesen Hunden einfach so elegant aus
Mir gefällt diese Rasse nämlich auch sehr, aber ich würde mir keinen holen, denn ich könnte so einen Hund wohl nicht richtig halten, falls er mal durchdrehen sollte, was ich nicht hoffe, denn ich wiege nicht mal 50 kg.... also sollte ich wohl lieber von ihm absehen!
Meine Mutter findet die viel zu "scharf"

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Skipper
Marianne

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Beitrag vom Sonntag, Juni 17, 2007 @ 23:35

Ich bin froh, dass man heute Hunde nicht mehr kupieren darf, aber ganz ehrlich, mir gefallen die Berger des Pyrénées mit kupierten Ohren einfach total...! Sie haben zwar generell einen pfiffigen Ausdruck, aber mit kupierten Ohren sehen sie zum Fressen aus Allerdings mag ich keine kupierten Ruten Mit der Rute drückt ein Hund soviel Emotionen aus... Aber ursprünglich wurde das Kupieren ja gemacht, um Verletzungen zu minimieren (meist waren ja Ohren oder Schwanz betroffen) und nicht aus ästhetischen Gründen.

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Liebe Grüsse
Marianne mit Lady

Tiffanys
Christina

Registriert: Mai 2007
Beiträge: 146
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Beitrag vom Montag, Juni 18, 2007 @ 18:04

Ja, Bergers sehen auch knuffig aus mit kupierten Ohren Aber ich finde es muss nicht sein, und darf ja auch nicht (mehr)! Ruten finde ich kupiert schrecklich, besonders bei Hütehunden... abgesehen vom Bobtail, aber das ist ja natürlich Ich weiß, dass es nicht aus Schönheitsgründen gemacht wurde, aber ich denke, so oft kann ein Hund sich kaum die Rute irgendwo anschlagen, dass er sich richtig verletzt... außer er wedelt ununterbrochen gegen etwas hartes...

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