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Beitrag vom Donnerstag, Februar 22, 2007 @ 13:49

Fast seit einem halben Jahrhundert tummelt er sich im Showgeschäft – als Produzent, Schauspieler, Sänger, Entertainer – vor allem aber als Moderator: Dieter Thomas Heck, der eigentlich Carl-Dieter Heckscher heißt, ist eines der letzten Urgesteine des deutschen Fernsehens. 15 Jahre und 11 Monate, von 1969 bis 1984, moderierte er die ZDF-Hitparade; genau 183 Mal. Seine Benefiz-Show "Melodien für Millionen" läuft seit vielen Jahren äußerst erfolgreich im ZDF-Programm, ein Ende ist nicht abzusehen. Und dem deutschen Schlager ist Dieter Thomas Heck nach wie vor auch als Produzent verbunden.

"Hier ist Berlin …" – mit diesen drei Worten eröffnet am Samstag, 18. Januar 1969, um 18.50 Uhr ein jovialer jüngerer Herr mit großer Brille, auffälligen Koteletten und kraftvoller Stimme die "ZDF-Hitparade". Noch kann niemand ahnen, dass dies eine der erfolgreichsten Sendungen wird, die das deutsche Fernsehen je gesehen hat – zeitweise mit Einschaltquoten von über 50 Prozent und bis zu 27 Millionen Zuschauern. Der 32-jährige Moderator ist zwar zu jenem Zeitpunkt ein "alter Hase" beim Rundfunk, aber Fernsehen hat er bis dahin noch nie gemacht. Kein Wunder, dass ihm sein damaliger Regisseur Truck Branss nicht zutraut, die Sendung "live" zu moderieren. Doch die erste "Hitparade" bleibt die einzige, die aufgezeichnet wird. Mit dabei sind Interpreten wie Manuela, Siw Malmquist, Roy Black, Rex Gildo oder Karel Gott …

Blenden wir zurück: Geboren am 29. Dezember 1937 in Flensburg, aufgewachsen in Hamburg, getauft auf den Namen Carl-Dieter (nach seinem Großvater Carl Gustav Fürst von Ysenburg und Büdingen), wird der achtjährige Junge bei einem Fliegerangriff auf die Hansestadt in einem Keller verschüttet.
Die Folge: eine Sprachstörung, die er später erfolgreich mit Gesangsunterricht beseitigt. Nach der Mittleren Reife und dem Besuch einer technischen Oberschule macht er eine kaufmännische Ausbildung in der Autobranche – denn Autos sind neben Musik seine zweite Leidenschaft. 1959 tritt Heck in Peter Frankenfelds Talentshow "Toi, toi, toi" als Sänger auf, bekommt einen Plattenvertrag und erhält in der "Schlagerparade" des Deutschlandsfunks für seine erste Single "Hippe-di-hipp, mein Mädchen" 35,3 Prozent der Hörerstimmen.
1961 tritt er beim Vorentscheid des "Grand Prix Eurovision de la Chanson" an – einer Karriere als Schlagersänger scheint nichts mehr im Weg zu stehen.

Da wird Heck 1963 per Zufall vom Südwestfunk als Moderator für den Hörfunk entdeckt – und hat damit seine Bestimmung gefunden.
Bald wechselt das Naturtalent zu dem seinerzeit wohl populärsten Sender Radio Luxemburg. Dort präsentieren sich die Moderatoren nur mit ihrem Vornamen, und da es beim Sender bereits einen Dieter gibt, legt sich Heck – übrigens aufgrund einer Umfrage in der "Bravo" – den zweiten Vornamen "Thomas" zu. Bei der Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks moderiert er schließlich "Die Deutsche Schlagerparade" mit ausschließlich deutschsprachigen Titeln. Und genau diese Idee bietet er dem Fernsehen an. Schließlich greift das ZDF zu. Der Rest ist Geschichte.
Neben der Hitparade präsentiert er Sendungen wie "4 gegen 4", "Die Pyramide", "Schwarz auf Weiß", "Ihr Einsatz bitte – Made in Germany", "Das ist ihr Leben", "Das große Los", "Showpalast", "Das Sommer-Hitfestival", "Das Silvester-Hit-festival" und schließlich, rund 40 Mal, "Melodien für Millionen", eine Gala, die stets für einen guten Zweck steht.
Gelegentlich unternimmt Heck auch Ausflüge ins Schauspielfach; unter anderem sieht man ihn 1970 in dem Fernsehspiel "Das Millionenspiel", wo er – hoch gelobt – einen Moderator spielt, ferner in einem "Tatort"-Krimi sowie in den TV-Serien "Café Wernicke" und "Praxis Bülowbogen". Und schließlich produziert er mit seiner Firma "Dito Multimedia Produktions GmbH" im Lauf der Jahre eine neue deutsche Schlagerparade für die dritten ARD-Programme sowie "Die Schlagerparade der Volksmusik", "Die Goldene Stimmgabel" und die "Deutschen Schlagerfestspiele".

Dieter Thomas Heck hat drei Kinder: aus der Ehe mit seiner ersten Frau Edda die Söhne Rolf-Nils und Thomas-Kim, und aus der Ehe mit seiner jetzigen Frau Ragnhild, mit der er seit drei Jahrzehnten verheiratet ist, die Tochter Saskia-Fee Isabell. Seine Auszeichnungen sind zahlreich – von der "Goldenen Kamera" bis zum Bundesverdienstkreuz. Und noch zwei Dinge gibt es, die über Dieter Thomas Heck zu bemerken sind: sein großes soziales Engagement und seine Tierliebe. Letztere pflegt er mit seinem eigenen kleinen Privatzoo im Barockschloss Aubach im Schwarzwald, wo er seit 1986 lebt.

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Wer Interesse hat findet mehr unter http://www.popikonen-kalender.de/

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